Superintendent Marten Lensch

Herzlich willkommen:
Der neue Superintendent ist da!

Marten Lensch ist mit seiner Familie nach Diepholz gezogen und wird am Sonntag, 17. Februar, eingeführt.

KIRCHENKREIS (miu). Die Umzugskartons sind noch nicht komplett ausgepackt, die Einführung steht noch bevor (Sonntag, 17. Februar, 15 Uhr in der St. Nicolai-Kirche Diepholz), aber Marten Lensch ist schon mitten drin. Kaum angekommen, hat er sich den Terminkalender gleich vollgepackt – Gemeinden, Gruppen, Gremien und Einrichtungen kennenlernen. Es geht kreuz und quer durch den Kirchenkreis. Eine Verabredung jagt die nächste. Die Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten, nimmt er sich trotzdem gerne – und macht dabei auch noch einen erstaunlich unverbrauchten, fokussierten Eindruck.

 

Herzlich willkommen als neuer Superintendent im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz, Herr Lensch! Wie waren die ersten Tage?

Gut! Ich habe schon die ersten Antrittsbesuche bei Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakonen machen können, einen Einblick in die beeindruckende Arbeit des Diakonischen Werkes bekommen und am Kirchenkreisjugendkonvent teilgenommen und in die lebendige und innovative Arbeit des Kirchenkreisjugenddienstes hineingeschnuppert.

Worauf sind Sie am meisten gespannt?

Ich bin gespannt darauf, die einzelnen Gemeinden des Kirchenkreises zu besuchen und kennen zu lernen; mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, was ihnen am kirchlichen Leben Freude macht. Daneben freue ich mich darauf, mit den Menschen in den Gemeinden zusammen Gottesdienst zu feiern.

Was hat Sie gereizt, hierher zu kommen?

Als ich die Ausschreibung zur Stelle gelesen habe, sind mir die besondere diakonische Arbeit des Kirchenkreises und die besonderen Projekte in der Jugendarbeit aufgefallen. Und in den ersten Kontakten ist mir eine große Freundlichkeit begegnet, so dass ich mir gleich dachte, dass ich hier bestimmt gut leben und arbeiten kann – und Diepholz als Stadt finde ich auch durchaus liebenswert.

Erzählen Sie uns bitte ein bisschen was zu den beruflichen Stationen Ihres Lebens?

Ich bin 47 Jahre alt, in Bremervörde geboren, aber in Eutin (Schleswig-Holstein) aufgewachsen. Durch die örtliche Jugendarbeit ist in mir der Wunsch gewachsen, Pastor zu werden, so dass ich in Bethel, Bern und Bonn Theologie studiert habe. Nach dem Vikariat in Niebüll (kurz vor der dänischen Grenze) bin ich 15 Jahre Pastor in Norddeich an der ostfriesischen Nordseeküste gewesen. Neben der „normalen“ Gemeindearbeit gehörten hier die Urlauberseelsorge, der Religionsunterricht am Gymnasium, die Lektoren- und Prädikantenarbeit und verschiedene Funktionen im Kirchenkreis zu meinem Aufgabenbereich.

Und privat? Wen bringen Sie nach Diepholz mit, wer gehört zur Familie Lensch?

Mit mir sind noch „viereinhalb“ Personen mit nach Diepholz gekommen: Meine Frau Ursula Schmidt-Lensch, die ebenfalls Pastorin ist, und unsere vier Kinder. Die drei Jüngeren – zwei Jungs und ein Mädchen – besuchen in Diepholz die Grundschule beziehungsweise das Gymnasium. Unser großer Sohn wohnt schon in Hannover und studiert dort. Er hat aber natürlich in der Superintendentur auch ein Zimmer und wird bestimmt häufiger zu Besuch kommen.

Was machen Sie außerhalb der Arbeit? Haben Sie Hobbys?

Ich fahre sehr gerne Fahrrad – an der frischen Luft oder auch etwas sportlicher auf dem Fahrrad-Ergometer im Haus. Daneben lese ich sehr gerne oder gehe mit meinen Kindern ins Kino.

Herr Lensch, was für einen Superintendenten und Menschen bekommen wir im Kirchenkreis mit Ihnen? Wie sind Sie so?

Mit mir bekommen Sie einen Menschen, der Freude an der Begegnung mit anderen hat. Ich höre auf der einen Seite gerne zu, auf der anderen Seite habe ich auch Freude daran, mit anderen zusammen Dinge zu gestalten und Neues auszuprobieren. Ich freue mich aufs Kennenlernen, auf die Zusammenarbeit und auf die vielen Begegnungen und Gespräche in den nächsten Monaten.