Leider mussten wir uns von Christiane Rießelmann als sehr kompetenter und freundlicher Leiterin verabschieden. Sie wechselte in eine Einrichtung, die sie mit ihrem Fahrrad erreichen kann. Doch nun wurde zum 1. Dezember eine neue Leiterin gefunden. Herzlich willkommen, liebe Michaela Speckmann!

 

Sie waren schon mal in der „Pusteblume“ tätig – allerdings in einer anderen Rolle. Was sind Ihre ersten Eindrücke? Was hat sich geändert? Was ist ihnen vertraut?

Ich bin sehr freundlich und aufgeschlossen vom ganzen Team der Einrichtung, der Kirchengemeinde Wagenfeld und der Gemeinde Wagenfeld aufgenommen worden. Durch die stellvertretenden Leitungen aus Kita und Krippe und den Träger der Einrichtung erfahre ich große Unterstützung.

Einige Teammitglieder kenne ich noch aus der Zeit als Vertretungskraft. Auch das „Offene Konzept“ ist mir bekannt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeit in der Einrichtung natürlich weiterentwickelt. Daran möchte ich jetzt mit dem Team anknüpfen.

 

Warum haben Sie sich auf diese Stelle beworben? Was haben Sie vorher gemacht?

In den letzten 3,5 Jahren bin ich die zusätzliche Fachkraft für die Sprach-Kita in der Kita Lutherspatzen in Lemförde gewesen. In dieser Funktion habe ich das Team in den Handlungsfeldern alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und Inklusion beraten, begleitet und qualifiziert. Zeitgleich habe ich meine Weiterbildung zur Fachwirtin Kindertagesstätten absolviert.

Als in Wagenfeld nun die Stelle als Kita-Leitung frei geworden ist, habe ich die Chance gesehen, in meinem Wohnort und unter der Trägerschaft der Kirche in verantwortungsvoller Stellung zu arbeiten. Ich freue mich jetzt auf neue Aufgaben und Herausforderungen und darauf, meine Fähigkeiten in der Kita Pusteblume einzubringen.

 

Was ist Ihnen in der Arbeit besonders wichtig?

Die Partizipation von Kindern, Familien und dem Team im Kitaalltag und damit auch ein wertschätzender Umgang untereinander. Ich möchte das Team in seiner Arbeit mit den Kindern und Familien fachlich begleiten, unterstützen und ihm zur Seite stehen.

 

Worüber können Sie sich ärgern? Und was macht Ihnen große Freude?

Ich ärgere mich, wenn Kinder als kleine Erwachsene behandelt werden. Wenn nicht ihre Stärken, sondern die vermeintlichen Fehler in den Vordergrund gerückt werden.

Ich freue mich über das Lachen und die Unbeschwertheit der Kinder und eine Wohlfühlatmosphäre in der Einrichtung.

 

Sie sind in einer kirchlichen Kindertagesstätte beschäftigt – was bedeutet Ihnen der christliche Glaube?

Der christliche Glaube hat einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben. Schon vor vielen Jahren habe ich mein Leben an Jesus übergeben. Seitdem begleitet er mich in meinem Alltag.

Ich glaube an die bedingungslose Liebe Gottes zu uns und fühle mich von Gott durch gute und schlechte Zeiten getragen.

Dieses positive Gefühl möchte ich den Kindern auf ihrem Lebensweg mitgeben.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und hoffen, dass sie lange dauert und wir miteinander Gottes Liebe aufleuchten lassen.