Mit diesem Aufruf haben sich das Diakonische Werk Diepholz – Syke-Hoya, die evangelische Kirchengemeinde Wagenfeld und die Gemeinde Wagenfeld im Frühjahr an Menschen in Ströhen und Wagenfeld gewandt. Sie wollten unter anderem wissen: Was wünschst Du Dir oder für Deine Kinder an Neuerungen & Veränderungen im Jugendbereich? Was braucht Wagenfeld auf dem Weg zu einer noch mehr familienfreundlichen Gemeinde? Was würde den Wohlfühl-Faktor für ältere Menschen in Wagenfeld noch erhöhen?

 

Auf einem Online-Treffen für alle Interessierten wurden die Antworten vorgestellt; und schnell hatten sich zwei Initiativgruppen gebildet, die eins gemeinsam haben: Das Interesse, Menschen in all ihrer Verschiedenheit Begegnung zu ermöglichen, nicht zuletzt Jung und Alt. Eine dieser beiden Gruppen, verstärkt durch Aktive aus der Gruppe „Lebendiges Wagenfeld“, widmet sich dem Aufbau eines Generationen-Netzwerkes mit „Oma-Opa-Hilfsdienst“, die andere richtet ihr Augenmerk auf Begegnungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene.

Währenddessen entsteht ein neuer Ort für Begegnungen: Rolf Kleinhans-Bukowski hat zusammen mit seinen Töchtern das Gebäude an der Sulinger Straße erworben, das bis zum Frühjahr 2020 den „Neustädter Krug“ beherbergte. Und nicht nur das: Er hat die Räume im Erdgeschoss der Kirchengemeinde und ihren Kooperationspartnern zur Nutzung angeboten und ist beim Umbau immer wieder im Gespräch mit ihnen. Anfang November konnten Interessierte sich einen ersten Eindruck davon verschaffen, wie die Räume sich verändert haben, und Ideen für ihre Nutzung äußern. Mit Familie Kleinhans-Bukowski freuten sich Rüdiger Fäth und Ann-Christin Leymann (Diakonisches Werk), Pastor Michael Steinmeyer (Kirchengemeinde) und Merle Picker (Gemeindeverwaltung) über etliche Gäste, darunter auch Bürgermeister Matthias Kreye und einige Ratsmitglieder.

Die Bilder auf diesen Seiten geben ein paar Impressionen von jenem Nachmittag wieder und sollen neugierig machen auf das, was da spätestens „nach Corona“ starten kann. . .