Bibel:
Jesus Christus spricht: Ich bin das BROT des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern. (Joh 6,22-59)

Das Abendmahl
Und am ersten Tage der Ungesäuerten Brote, als man das Passahlamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, dass wir hingehen und das Passahlamm bereiten, damit du es essen kannst?
Und er sandte zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folgt ihm und wo er hineingeht, da sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist der Raum, in dem ich das Passahlamm essen kann mit meinen Jüngern? Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und vorbereitet ist; dort richtet für uns zu.
Und die Jünger gingen hin und kamen in die Stadt und fanden’s, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passahlamm.
Und am Abend kam er mit den Zwölfen.
Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten.
Und sie wurden traurig und fragten ihn, einer nach dem andern: Bin ich’s?
Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre.
Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib.
Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus.
Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
Wahrlich, ich sage euch, dass ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinke im Reich Gottes. (Markus 14, 12- 25)

Blickwechsel:
Suche dir einen Platz in dieser Abendmahlsrunde.
Gott lädt uns ein.
Wie blickst du auf Jesus?
Was bedeutet dir das Abendmahl?

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Bepflanzung:

Wein, Mandelbaum, Olivenbaum, Bergtulpe Tulipa montana, Krokusse Crocus sativus, Narzissen, Judasbaum
 

Attribute der Jünger Jesu:
Petrus (Schlüssel)
Andreas (Schrägbalkenkreuz)
Jakobus d. Ä. (Muschel, Pilgerhut)
Johannes (Kelch mit Schlange)
Philippus (Kreuz, T- förmig, Geißel)
Bartholomäus (Messer)
Matthäus (Beil, bzw Schwert, Meßstab, Winkelmaß, Zählbrett)
Thomas (Lanze, Winkelmaß)
Jakobus d. J. (Walkerstange)
Simon Zelotes (Säge, Beil)
Judas Thaddäus (Hellebarde, Steine, Keule, Beil)
Judas Ischarioth (Geldbeutel).
Die bekannten 12 Jünger Jesu (Mt 10, 2 – 4)
Andreas:
griechisch „der Mannhafte„. Bruder des Simon Petrus (Mt 4,18). Sohn des Jenes / Jona. Fischer aus Betsaida (Galiläa). Er war Jünger Johannes des Täufers (Joh 1,40). Andreas besaß mit Petrus ein Haus in Kafarnaum (Mk 1,29).
Er zählt zu den ersten Jüngern. Seine Missionsgebiete waren der Legende nach die unteren Donauländer, Trakien und Griechenland. Er starb als Märtyrer in der Stadt Patras um das Jahr 60 n.Chr. Man hatte ihn an ein Kreuz geheftet, das aussah wie ein X, davon leitete man das Symbol (Verkehrszeichen) „Andreaskreuz“ ab.
Bartholomäus:
aramäisch/hebräisch „Sohn des Thalmai“ (der Furchenzieher). Sohn des Thalmai und der Anna (Galiläa). Fischer am Galiläischen Meer (Joh 21,3). Er wird im Johannesevangelium Nathanael genannt. Natanaël ist Eigenname, Bartholomäus Vatername des Apostels. Ältester Apostel.

Eigenschaften: „Jesus sah den Natanaël herankommen und sagte zu ihm: Seht da, ein wahrer Israelit, in dem kein Falsch ist…“ (Joh 1,47). Bartholomäus hat ein gerades und offenes Wesen und ist zurückhaltend und bedächtig, nach erlangter Überzeugung aber voller Begeisterung.

Er wird Freund des Philippus genannt.

Als Apostel der Orients bekannt (Arabien, Mesopotamien, Ägypten.)

Legende: Bartholomäus wurde in Albanopolis die Haut vom Leibe geschnitten und der Kopf abgeschlagen. Dort in Syrien, verehrt man seine Grabstätte.
Patron als Wetterheiliger und hilft bei Nervenkrankheiten.
frühchristl. Darstellung: mit Buch oder Schriftrolle, Vom Beginn des 13. Jh. trägt er ein Messer, die abgezogene Haut als feststehendes Attribut erscheint erst in den zahlreichen Darstellungen der folgenden Zeit.

 

Jakobus der Älteste (Zebedäus): hebräisch = der Überlistende. Bruder des Johannes (Mt 4,21; 10,3 u.a.), Sohn des Zebedäus und der Salome, Fischer aus Betsaida (Galiläa). Jakobus und Johannes erhielten von Jesus den Beinamen Donnersöhne (Mk 3,1).

Eigenschaften: Jakobus war eher der Choleriker. Die heftige, etwas überhebliche Art trug ihm und seinem Bruder Johannes den Übernamen Boanerges ein (= Donnersöhne). Man beachte Lk 9,51 oder Mt 20,21.

Als erster der Apostel erlitt er unter Herodes Agrippa I. 42 n. Chr. den Martertod durch Enthauptung (Apg 12,2). Patron der Winzer und Wallfahrer.
Darstellung als Pilger mit Hut, Mantel, Pilgerstab, umgehängter Tasche und Flasche –  und Muschel.

In älteren Darstellungen sind Buch und Rolle noch Zeichen seiner Tätigkeit als Verkünder; das Schwert als Zeichen seiner Enthauptung trägt er am Dreikönigsschrein.

Jakobus der Jüngste (Alphäi):
Sohn des Alphäus; Sohn der Maria, Auch „Der Jüngere“ oder „Kleinere“;
Keinerlei Überlieferung bekannt. Viele haben ihn mit dem Herrenbruder Jakobus gleich gesetzt, jene Annahme ist aber falsch. Jakobus der Kleine wird in der Bibel nur einmal erwähnt (Mt 27,56) und zwar als Sohn einer Jüngerin Jesu namens Maria und Bruder eines Joses.
Darstellung: Da Jakobus, der Bruder Jesu, mit einer Keule erschlagen worden sein soll, wurde auch der Apostel Jakobus in der mittelalterlichen Ikonographie meist dem Attribut der Keule dargestellt (ab dem 12. Jahrhundert, Dom von Arbe, Dänemark), in der Spätgotik dann auch mit einer Walkerstange.

Johannes, Sohn des Zebedäus:
Sohn der Salome (Mt 27,56), Bruder des Jakobus
Lieblingsjünger Jesu, hatte als einziger Jünger unter dem Kreuz geharrt. Gehörte mit Simon Petrus und seinem Bruder Jakobus dem Älteren zum engsten Kreis der Jünger.

Sie sollen von Beruf Fischer gewesen sein und bekamen von Jesus den aramäischen Beinamen Boanerges, was das Markusevangelium als Donnersöhne übersetzt (Mk 3,17 )

Ob der Evangelist Johannes mit dem Jünger Johannes identisch ist, ist umstritten.

Adoptivsohn der Mutter Marias, die er bis zu ihrem Tod bei sich aufnahm.

Evangelist Johannes: Darstellung mit Adler,

Jünger Johannes: Kelch mit Schlange , Palme oder Becher Wein. Seltener wird sein Martyrium dargestellt, bei dem er (ähnlich wie Vitus) in einem Kessel sitzend mit siedendem Öl übergossen wird. Auf diese Tradition geht der Name der römischen Kirche San Giovanni in Oleo zurück.

 

Judas Ischariot:
Isch Qerijot (Mann aus Kariot) – Verräter oder nur „Übergeber“ Jesu Christi. Wurde von Jesus „Teufel“ und „Sohn des Verderbens“ genannt. War Schatzmeister der Apostel. Beging Selbstmord. Symbol: Geldbeutel

 

Matthäus: hebr: Geschenk Jahwes,
 Matthäus war vorher Zöllner. Über Leben und Tod wissen wir wenig. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben. Das ist aber umstritten. Seine Gebeine werden heute in Salerno verehrt. Als Evangelist wird er mit den üblichen Attributen dargestellt, d. h. als Schreibender an einem Pult, mit Schreibfeder, mit Buch oder auch mit Buchrolle. Darstellungen des Matthäus als Apostel sind Hellebarde oder Schwert, sowie die Utensilien eines Zöllners, wie Geldbeutel oder Zählbrett.

Petrus: aramäisch kephas, griech. petros, lat. petrus = der Fels. Erster Name: Simon des Jonas, Fischer aus Betsaida (Galiläa), später nach Kafarnaum übersiedelt. Verheiratet. Bruder des Andreas. Fischer; Partner mit Johannes und Jakobus                                                                                          Eigenschaften: Petrus war rasch zu beeindrucken, rasch wechselnd in der Stimmung der Seele; rasch in Wort und Tat, oft im Nachhinein überlegend. Daher das Sprunghafte in seinem Reden und Handeln. Jesus liebte seine Schlichtheit und ungeheuchelte Aufrichtigkeit.  Petrus wurde von Jesus als Dritter in die Apostelschar berufen und erhielt gleich einen neuen Namen: „Simon, Sohn des Jonas, du sollst Petrus heißen“ (Joh 1,40f). Petrus begleitete den Herrn oft auf dessen Lehrwanderungen, daneben noch den Fischerberuf ausübend (ca. 1 Jahr). Dann kam das Ereignis (am See Gennesaret, vor Kafarnaum): „Folget mir nach und ich werde euch zu Menschenfischern machen“ (Mk 1,16). Petrus verlässt alles und lebt fortan nur für den Herrn.   Petrus ist in der Bibel der meistgenannte Apostel. Nach der Auferstehung übertrug ihm Jesus am See Gennesaret nach dreimaliger Beteuerung der Liebe feierlich das Oberhirtenamt und sagte ihm sein Martyrium voraus (Joh 21,15f).                                Kennzeichen: Ein oder auch zwei Schlüssel (Mt. 16,19: Schlüsselübergabe) sind sein ständiges Attribut; Kreuzstab oder Handkreuz kommen ergänzend hinzu, auch Buch bzw. Buchrolle, gelegentlich ist ein Hahn mit dargestellt.

Philippus:
griechisch „Pferdefreund“. Fischer aus Betsaida (Galiläa). War Jünger Johannes d. Täufers. Freund des Andreas. Verheiratet mit einer Maria. Seine zwei (vier?) prophetisch begabten Töchter blieben Jungfrauen.

Eigenschaften: Philippus wird bei Johannes mit den reellen Charakterzügen eines naivbedächtigen Vertrauten Jesu erwähnt.    Legende: Nach dem römischen Brevier wirkte Philippus zuerst in Skythien, im Norden des Schwarzen Meeres (heute Süd-Ukraine), dann in Phrygien (der heutigen Türkei). Sichere Nachrichten fehlen, da er oft mit dem gleichnamigen Diakon Philippus verwechselt wurde (einer der sieben Diakone, die in Jerusalem von den Aposteln durch Handauflegen geweiht wurden – Apg 6, 3f). In der phrygischen Hauptstadt Hierapolis soll Philippus im hohen Alter von 87 Jahren den, Martertod am Kreuz erlitten haben. Demnach wären die drei aus Betsaida stammenden Apostel (Petrus, Andreas, Philippus) wie Jesus am Kreuz gestorben.

Seine sterblichen Überreste sind in Rom in der Kirche der zwölf Apostel.
Darstellung mit Kreuz, Buch, Schriftrolle und Geißel.

Simon Zelotes:
Gehörte davor der Partei der Zeloten an.
Seinen Beinamen Zelotes, im Aramäischen „Kananäu“, im Deutschen „der Eiferer“, erhielt er wohl aufgrund seiner ursprünglichen Zugehörigkeit zur radikalen Zelotenpartei, die sich zum Ziel setzten, die römischen Besatzer gewaltsam zu vertreiben. Er ist mit Judas in Armenien als Märtyrer gestorben. Dabei soll er mit einer Säge zerschnitten worden sein. In der christlichen Kunst wird er daher meist mit dem Attribut der Säge dargestellt.
Dargestellt wird er als Apostel mit Säge und Lanze, Knüppel oder Schwert.
Judas Thaddäus:
Name bedeutet: J: Gott sei Dank (hebr. – griech.) bzw.: T: der Beherzte, Mutige (aramäisch)

Judas war der Sohn eines Jakobus (Lk 6, 16); er ist nicht zu verwechseln mit Judas, genannt Ischariot, der Jesus verraten hat, wie das Johannesevangelium (14, 22) ausdrücklich betont. Judas wird dort als einziges Mal im Neuen Testament handelnd erwähnt mit der Frage, warum Jesus seine Abschiedsrede exklusiv den Jüngern und nicht der ganzen Welt offenbare. In der Apostelliste der Apostelgeschichte (1, 13) wird er als Judas, in den Apostellisten des Markus- (3, 18) und des Matthäusevangeliums (10, 3) wird ein Thaddäus genannt, jeweils an der 10. oder 11. Stelle neben Simon dem Zeloten.

Einige alte Bibelhandschriften nennen Thaddäus Lebbäus oder Judas Zelotes

Laut Tradition hat er in Armenien gepredigt. Seine Verehrung begann erst vor ca 200 Jahren.
Darstellung mit Buch, Keule und Hellebarde

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Thomas:
Thomas (= Didymus = Zwilling);
Bekannt als „Ungläubiger Thomas“, weil er ohne Jesus nicht gesehen zu haben, nicht an seine Auferstehung glaubte. Legende: Seine Mission endete in Indien, wo er in Mailapur für seinen Glauben hingerichtet wurde (indische Christen werden Thomas-Christen genannt). Darstellung: dem Auferstanden an die Wundmale fassend; Bart, Schwert, Lanze, Winkelmaß (Er soll auch Baumeister gewesen sein.)

 

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