Darin waren sich alle Beteiligten bei ihrer „Nachlese“ zum Nikolausmarkt 2019 einig. Mit der Verlegung vom Ersten auf den Zweiten Advent hatten die Organisatoren von AKTIWAS, der Gemeinde Wagenfeld und der evangelischen St. Antonius-Kirchengemeinde eine Tradition aus früheren Jahren wiederbelebt.

Eher abschreckend als einladend präsentierte sich das Wetter in den Tagen vor dem Markt und auch noch am Vormittag des Zweiten Advents selber. Trotzdem war die Kirche zum Familiengottesdienst mit Pastorin Steinmeyer sowie den Kitas „Pusteblume“ und Wagenfeld-Neustadt wieder einmal gut gefüllt. Als dann im Lauf des Nachmittags der Regen nachließ und sogar die Sonne hervorkam, herrschte Hochbetrieb in und vor der Kirche, auf dem Prkplatz der Rats-Apotheke, in den Räumen des Werder-Fanclubs und bei der Wagenfelder Tafel. Besonders groß war der Andrang natürlich, als am späten Nachmittag der Nikolaus in die Kirche einzog und dort die Kinder beschenkte. Und wer einen Moment der Besinnung abseits des Trubels suchte, wurde beim „Lebendigen Adventskalender“ im Bibelgarten fündig.

Positiv hervorgehoben wurde im Rückblick immer wieder die (schon 2018 erstmals erprobte) Neuanordnung der Buden zu einem Kreis mit Blick nach innen. Für besondere Freude bei vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern sorgte die Schaffamilie in der „Lebendigen Krippe“.

Die „Nachlese“ war gedacht als Dankeschön an alle, die den Nikolausmarkt unterstützen und daran mitarbeiten: Spenderinnen und Sponsoren, AKTIWAS, Bauhof und Gemeindeverwaltung, Feuerwehr und Werder-Fanclub – ganz besonders aber die vielen Freiwilligen, die in der Planung, beim Auf- und Abbau und an vielen anderen Stellen aktiv waren. Allen voran ist hier Hermann Spreen zu nennen. Nicht nur er würde sich über eine Verstärkung des Nikolausmarkt-Teams vor allem durch jüngere Menschen freuen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen zum ersten Planungstreffen am Montag, dem 20. April, um 18.30 Uhr im Gemeindehaus.