Das Corona-Virus breitet sich aus – aber es soll sich so langsam wie möglich ausbreiten. Wie überall führt das auch in der evangelischen Kirchengemeinde Wagenfeld zu Einschränkungen des Angebotes. So ist das Büro der Kirchengemeinde weiterhin montags bis mittwochs von 10 bis 12 und donnerstags von 16 – 18 Uhr telefonisch erreichbar (0 54 44 / 3 80); ein persön­liches Vorsprechen dort ist bis auf weiteres jedoch nur in dringenden Angelegenheiten und nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich.

Konfivormittage fallen aus, solange die Schulen geschlossen bleiben. Die ursprünglich für den 3. + 10. Mai geplanten Konfirmationen werden verschoben auf den 6. + 13. September. Die betroffenen Familien werden per Brief genauer informiert.

Bis einschließlich 19. April finden keine öffentlichen Gottesdienste statt. Auch alle anderen Veranstaltungen der Kirchengemeinde sind zunächst bis zum 19. April ab­gesagt. Andachten, Gebete und Gottesdienste sind auf den Internetseiten der Kirchengemeinde (www.kirche-wagenfeld.de) und des Kirchenkreises (www.kirchenkreis-diepholz.de) abrufbar.

Für Menschen, die das Haus nicht verlassen wollen, können oder dürfen, organisiert die Kir­chengemeinde einen Einkaufsdienst (Tel. 0 54 44 / 8 48). Die Wagenfelder Tafel bleibt zum Schutz von Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis auf weiteres geschlossen.

Die Seelsorge bleibt gewährleistet, wenn auch bis auf weiteres nur telefonisch. Pfarramt und Kirchenvorstand ermutigen alle Gemeindeglieder, sich mit der Bitte um Rat und Hilfe an ihre Pastorinnen und ihren Pastor zu wenden (Pastorin und Pastor Steinmeyer: 0 54 44 / 8 48; Pas­torin Wackerbarth: 0 57 74 / 5 42). Medizinische Fragen sind jedoch bei der Hausärztin oder beim Hausarzt besser aufgehoben.

Um das Gefühl der Verbundenheit zu bestärken, lädt die Kirchengemeinde ein, sich an der Aktion „Wir halten uns fern und sind füreinander da – Lichte der Hoffnung“ zu beteiligen: Ab sofort läuten jeden Abend um 19 Uhr die Kirchenglocken und laden dazu ein, in den eigenen vier Wände, am offenen Fenster oder auf dem Balkon / der Terrasse „Der Mond ist aufgegan­gen“ zu singen, eine Fürbitte und ein Vaterunser zu sprechen. Diese Aktion geht zurück auf einen Pfarrer aus dem Odenwald, der wegen einer chronischen Lungenerkrankung schon seit einigen Wochen in häuslicher Quarantäne lebt.

Die Kirchengemeinde wird weiter über den aktuellen Stand ihrer Planungen informieren. Sachliche und unauf­geregte Informationen zum Corona-Virus gibt es auf den Seiten des Lan­desgesundheitsamtes (www.nlga.niedersachsen.de) und des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) sowie im NDR-Podcast mit dem Berliner Virolo­gen Christian Drosten: www.ndr.de/nachrichten/info.