Katholische Kirchen sind oft geöffnet – evangelische Kirchen häufiger zu. Doch inzwischen ändert sich das. Auch evangelische Kirchengemeinden wagen es,  ihre Kirche tagsüber geöffnet zu halten. Unsere Nachbargemeinde: Ströhen hat mit der Öffnung ihrer Kirche ebenso gute Erfahrungen gemacht wie die Kirchengemeinde Lemförde. Es kommen Menschen, die diesen besonderen Ort gerne aufsuchen. Sie möchten durchatmen – zur Ruhe kommen – beten – die Stille entdecken – Gott nah sein. Vielleicht möchten sie auch nach einem spontanen Besuch des Bibelgartens etwas über die Architektur oder über die Geschichte der Kirche erfahren.
Nun liegt unsere Kirche im Unterschied zu den Nachbarkirchen etwas abgeschiedener. Um möglichen Vandalismus vorzubeugen, suchen wir Menschen, die bereit sind, sich zeitweise in unserer Kirche aufzuhalten. Andere ehrenamtliche „Kirchenhüter/innen“ berichten von eindrücklichen Gesprächen mit Gästen, die die Kirche besuchen, und von stillen Momenten, die sie allein in der Kirche genießen. Haben Sie Lust, „Kirchenhüter/in“ zu werden? Allein oder zusammen mit einer Freundin / einem Freund übernehmen Sie eine Öffnungszeit nach Wahl. Je mehr Menschen sich für so eine Aufgabe finden, um so verlässlicher kann unsere Kirche geöffnet sein und um so flexibler können die jeweiligen Zeiten miteinander abgesprochen werden. Sicherlich ist es nicht nötig, dass die Kirche ununterbrochen besetzt ist. Die Erfahrungen anderer zeigen: Es genügt, dass immer mal jemand da ist. Der Zugang zur Orgel ist nicht gestattet, ebenso sollte der Altarraum nicht betreten werden. Für das Signum: „offene Kirche“ wird von der Landeskirche erwartet, dass die Kirche regelmäßig von April bis Ende September (oder Ostern – Erntedank) mindestens 5 Tage in der Woche täglich vier Stunden geöffnet ist. Wer neugierig auf das Projekt geworden ist, kann sich gerne bei den Kirchenvorsteher/innen oder Pastorenehepaar Steinmeyer (848) melden.

Wir sind aufgeschlossen …. machen Sie mit! Machen Sie unsere Kirche zu einer gastfreundlichen, offenen Kirche.