Kirchenvorster*innnen sammeln nicht nur die Kollekte …

Einen großen Stapel Moderationskarten konnten Kerstin Wackerbarth und Michael Steinmeyer am Ende des Tages aus der Arbeitsgruppe „Visitation“ mit nach Hause nehmen. „Visitation“ – das klingt nicht nur nach „Besuch“, sondern meint genau das: Im September wird Superintendent Marten Lensch zusammen mit anderen Vertreterinnen und Vertretern des Kirchenkreises die Kirchengemeinden Ströhen und Wagenfeld besuchen. Die Gäste werden an Gottesdiensten und einer gemeinsamen Sitzung der beiden Kirchenvorstände teilnehmen; außerdem werden sie verschiedene Gemeindeveranstaltungen besuchen. Die Visitation soll dazu dienen, das Leben und die Arbeit der Kirchengemeinden wertschätzend wahrzunehmen und Hinweise für die weitere Entwicklung der Gemeindearbeit zu geben.
Zur Vorbereitung auf die Visitation müssen die Kirchenvorstände jeweils einen Gemeindebe­richt erstellen. Was soll darin stehen? Mit dieser Frage hat sich die Arbeitsgruppe während des Klausurtags in Lemförde beschäftigt. Es geht um das Profil der Kirchengemeinden, um ihr Umfeld, um Entwicklungen und Probleme, um Planung und Ziele. Viele Stichworte zu diesen Themen und Unterpunkten wurden auf Karten festgehalten und mitgenommen – nun gilt es daraus für jede Kirchengemeinde einen zusammenhängenden Bericht zu erstellen. Wie ein roter Faden zieht sich durch alles die immer enger werdende Zusammenarbeit der Kir­chengemeinden Ströhen und Wagenfeld.