Vom 29. Mai bis zum 2. Juni fand unsere erste Konfirmandenfahrt nach Damme statt, mit dem Bus fuhren wir alle zur Jugendherberge nahe dem Bergsee, um dort einige schöne Tage mit spannenden Ereignissen zu erleben. Nach einer kurzen Besprechung im schönen Speisesaal der Unterkunft ging es für uns auf die Zimmer, wo die erste Herausforderung, das Betten beziehen, gut oder auch nicht so gut gemeistert wurde, danach ging es zur allabendlichen Andacht in der Turnhalle. Nach einer erholsamen ersten Nacht und einem ausgewogenen Frühstück wurde sich wieder in der Turnhalle getroffen. Dieser Ablauf zog sich so über die gesamten Tage, natürlich mit vielen ausgefallenen Spielen und Ideen der Teamerinnen und Teamer sowie Pastorinnen und Pastoren, die uns das gesamte Konfirmandenseminar begleiteten und immer ein offenes Ohr für alle möglichen Dinge hatten. Die Spiele kamen bei allen sehr gut an, es gab z.B. ein Spiel, bei dem die gesamte Weltbevölkerung mit Hilfe eines Virus ausgelöscht werden sollte (natürlich nicht in echt), jeder der Teamer/innen nahm eine neue Rolle ein und wir mussten durch die richtigen Fragen, Überlegungen und Kniffe die Person fassen, die den Virus auf die Menschheit losgelassen hat, eine kleine „Olympiade“, wo verschiedene Teams in glorreichen Disziplinen wie „Kinderserien-Titelmusik erraten“ gegeneinander angetreten sind. An anderen Stellen konnten auch wir Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst kreativ werden und beispielsweise eine Geschichte und ein Spiel für die Teamer entwerfen, welches ihnen dann am letzten Abend unter vielen Lachern präsentiert wurde. Darüber hinaus gab es neben diesen Spielen natürlich auch noch einige lehrreiche Stunden, über ein je nach Tag variierendes Thema wie z.B. Jesus oder die Taufe. Hier konnten viele Fragen gestellt und beantwortet werden, es gab Arbeitsblätter und Informationsmaterial um sich seine eigene Meinung zu bilden, das Thema besser zu verstehen und auch einzuprägen. Durch diese stetige Abwechslung wurde es die gesamte Zeit nie langweilig, in der Freizeit zwischen den einzelnen Aktivitäten gab es unterschiedliche Beschäftigungen, die sportlichen Möglichkeiten des Geländes wurden vielseitig genutzt, das Volleyballfeld war immer in Benutzung und auch der Fußballplatz blieb selten leer, am Bergsee verwandelten sich einige Leute im Schlamm zum „Monster“, aber auch in den Zimmern wurde etwas geredet, entspannt oder die neue Schminke am nächsten Jungen ausprobiert. Am Ende ging es dann mit müden Gesichtern schweren Herzens zurück in den Bus in Richtung Wagenfeld und Ströhen, wo die Eltern auch schon die Ankunft erwarteten. Alles in allem war die Konfirmandenfahrt eine gelungene Sache, man hat einiges gelernt, viel gelacht, einige dafür umso weniger geschlafen, geredet und sich besser kennengelernt.

Fabian Stutzke

Hinweis der Redaktion: Das Konfirmandenseminar wurde finanziell gefördert mit Mitteln des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz und des Landkreises Diepholz.