Mitte Februar fuhren die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus Hann. Ströhen und Wagenfeld in die evangelische Heimvolkshochschule Loccum zu einer gemeinsamen Klausurtagung.

Als eine  von fünf „Neuen“ (Ströhen und Wagenfeld zusammen) wusste ich nicht so richtig, was ich da soll und was auf mich zukommt. Nach dem Essen am Freitagabend ging´s los.  Unter Anleitung von zwei Mitarbeitern der HVHS stellten wir uns den Fragen nach unseren Motiven zur Mitarbeit im Kirchenvorstand (KV). Die erfahrenen Kirchenvorsteher, die bereits schon einmal oder öfter in Loccum waren, stellten dar, was sich seit der letzten Klausur für die Gemeinden geändert hat oder welche Ziele von damals in die Tat umgesetzt werden konnten. Die „ Neulinge“ arbeiteten ihre Ziele und Vorstellungen sowie ihre bisherigen Erfahrungen heraus und brachten diese zu Papier. Hoppla, dachte ich, das artet ja in Arbeit aus und macht auch noch Spaß. Der spätere Abend war geprägt von gegenseitigem Kennenlernen bei Wein, Wasser und Knabberkram und viel Spaß.

Nach einer erholsamen Nacht, einer stärkenden Morgenandacht und einem guten Frühstück ging es am nächsten Vormittag weiter.  In kleinen und größeren Gruppen machten wir uns Gedanken, welche Aufgaben in der Gemeinde uns besonders interessieren, wo unsere Stärken und Gaben liegen und wie man die am besten umsetzt. Besonders im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Ströhen. Nach einiger Zeit konnte man fast die Köpfe rauchen und Ideen sprudeln sehen. Es wurde geschrieben, gezeichnet und gemalt und alles in der großen Runde vorgestellt. Natürlich hatte jeder den Willen, ALLE  Erkenntnisse und Ideen SOFORT für seine Gemeinde umzusetzen. Na ja, mal sehen. Jedenfalls ist dieser Artikel eine davon.

Am späten Nachmittag ging es wieder nach Hause. Was konnte ich mitnehmen? Es war eine schöne Zeit, in der ich meine Kollegen, vor allem die aus Ströhen, näher kennengelernt habe. Es war ein harmonisches Miteinander, ein gegenseitiges Mutmachen und Ideengeben. Diese Klausur war für mich wie Kraftfutter für meine Aufgaben als Kirchenvorsteherin. Ich denke, meinen Kollegen geht es ähnlich.

Ihre und Eure Ute Tödtemann