Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Wagenfeld wird am 11. März ein neuer Kir­chenvorstand gewählt. Genauer: Sieben Plätze in dem Leitungsgremium sind durch Wahl zu besetzen; zwei weitere Mitglieder werden später vom Kirchenkreisvorstand berufen. Außer­dem gehören dem Kirchenvorstand die örtlichen Pastorinnen / Pastoren an. Der Kirchenvor­stand ist unter anderem verantwortlich für den Haushalt der Kirchengemeinde und für die Gottes­dienstordnung, für die Pflege und den Unterhalt der kirchlichen Friedhöfe und Gebäude sowie für die Einstellung und Entlassung bezahlter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er setzt den Rahmen beispielsweise für die diakonische Arbeit der Kirchengemeinde (etwa mit Ge­flüchteten oder in der „Wagenfelder Tafel“) wie auch für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden.

 

Folgende Gemeindeglieder stehen in Wagenfeld zur Wahl:

  • Hanna Albers, Altenpflegerin, 61 Jahre; Interessenschwerpunkte: Arbeit mit Senioren, diako­nische Arbeit, Hospiz.
  • Ursula Becker, Rentnerin, 70 Jahre; Interessenschwerpunkte: Hospiz, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • Udo Feußahrens, Gärtnermeister, 51 Jahre; Interessenschwerpunkte: Finanzen, Friedhöfe, Bibelgarten, Ländereien.
  • Timo Friedhoff, Forstwissenschaftler, 38 Jahre; Interessenschwerpunkte: Friedhöfe, Liegen­schaften, Archiv.
  • Friedrich Hage, Landwirt, 68 Jahre; Interessenschwerpunkte: Friedhöfe, Ländereien.
  • Kerstin Klein, Verwaltungsfachangestellte, 51 Jahre; Interessenschwerpunkte: Bau, Finanzen, diakonische Arbeit, Verwaltung.
  • Iris Rathje, Altenpflegerin, 39 Jahre; Interessenschwerpunkte: Arbeit mit Familien, Kinderta­gesstätte.
  • Mathias Reuter, Zimmermann, 44 Jahre; Interessenschwerpunkte: Gottesdienst, Friedhöfe.
  • Annegret (Anne) Scheland, Hausfrau, 59 Jahre; Interessenschwerpunkte: Diakonische Arbeit, Nikolausmarkt, Friedhöfe.
  • Ute Tödtemann, Verwaltungsfachangestellte, 62 Jahre; Interessenschwerpunkte: Gottesdienst, Verwaltung.
  • Anke Wiegmann, selbst. Heimleiterin, 55 Jahre; Interessenschwerpunkte: Hospiz, diakonische Arbeit, Leitung und Verwaltung.
  • Heino Witte, Gemeindearbeiter, 60 Jahre; Interessenschwerpunkte: Friedhöfe und Gebäude.

 

 

Wer die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich kennen lernen und befragen möchte, hat dazu Gelegenheit im Gottesdienst am Sonntag, dem 4. März, ab 10 Uhr in der St. Antonius-Kirche.

Am Sonntag, dem 11. März, ist dann von 11 bis 17 Uhr Gelegenheit zum Wählen (im Ge­meindehaus); ab 17 Uhr werden dort öffentlich die Stimmen ausgezählt. Während der Wahl bietet die Kirchengemeinde im Gemeindehaus Kaffee und Kuchen an; außerdem findet um 14.30 Uhr in der Kirche ein Orgelkonzert mit „Miko“ Mikolaschek statt. Wer schlecht zu Fuß und auf eine Fahrgelegenheit zur Wahl angewie­sen ist, wende sich bitte ans Pfarramt.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit der Briefwahl. Briefwahlunterlagen können noch bis zum 8. März im Büro der Kirchengemeinde, Oppenweher Straße 20, beantragt werden (Tel. 3 80; Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 10 – 12 Uhr, Donnerstag 16 – 18 Uhr).

Wahlberechtigt sind erstmals alle Gemeindeglieder, die am Wahltag mindestens 14 Jahre alt sind. Aus diesem Grund lädt die Evangelische Jugend zu einem „Flashmob“ der besonderen Art ein: Alle Erstwählerinnen und Erstwähler sind aufgerufen, sich pünktlich um 14.14 Uhr im Wahlraum einzufinden.

Die Wahlbenachrichtigungen sind inzwischen verschickt worden. Wer die Benachrichtigung zur Wahl mitbringt, erleichtert dem Wahlvorstand die Arbeit. Allerdings scheint es, als hätten verse­hentlich nicht alle Wahlberechtigten eine erhalten. Darum weist die Kirchengemeinde darauf hin: Das Wahlrecht – ob per Briefwahl oder direkt am Wahltag – gilt auch ohne Wahl­benachrichtigung! Wer wahlbe­rechtigt ist, aber bis Ende Februar keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, wende sich bitte ans Pfarramt (Tel. 3 80 oder 8 48).

 

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