In diesem Jahr trafen sich die Kirchenvorstände beider Gemeinden zu einer Tagessitzung in Lemförde. Pastor Dirk Brandt informierte über die verschiedenen Modelle und Rechtsformen gemeindlicher Zusammenarbeit. Es gibt die „pfarramtliche Verbindung“, die „Arbeitsgemeinschaft mit Kooperationsvertrag“, den „Kirchengemeindeverband“ und die „Gesamtkirchengemeinde“. Sie beinhalten wie eng, bzw. wie locker Gemeinden miteinander arbeiten wollen.
Zur Zeit bilden beide Gemeinden eine Arbeitsgemeinschaft mit Kooperationsvertrag.
Rechtliche Strukturen schaffen Klarheit, doch sie nützen nichts, wenn die Menschen, die in ihnen arbeiten, sich nicht kennen, austauschen und miteinander Gutes für die Gemeinden erreichen.
Angesichts weiterer anstehender personeller Sparmaßnahmen ist es sinnvoll, diesen Weg weiter zu beschreiten. Mit Unterstützung durch zwei Mitarbeiterinnen von der Gemeindeberatung hatten sich die Kirchenvorstände auf verschiedene Ziele geeinigt. Nun wurde geschaut, ob sie ihre „Hausaufgaben gemacht haben“ und welches die nächsten Schritte sind.
Die gemeinsamen Konfirmandenseminare und Vorstellungsgottesdienste wurden positiv gesehen.
Ebenso sinnvoll erscheinen die gemeinsamen Gottesdienste im Sommer und jeweils am letzten Sonntag im Monat. Mal in die jeweils „andere“ Kirche zu gehen, wird bereichernd erlebt. Der von den Kirchenvorsteher/innen angebotene Fahrdienst könnte noch mehr in Anspruch genommen werden.
Lebendig bleibt die Zusammenarbeit aber nur, wenn die Aktiven in beiden Kirchengemeinden einander kennen und voneinander wissen. Nicht zuletzt dazu diente dieser gemeinsame Tag – mit dem „offiziellen“ Programm, mit Essen und Trinken, mit vielen Gesprächen „nebenbei“ und mit viel Lachen.

Klausurtag-Foto-S.15

 

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