So klang es vielstimmig in der OWL-Arena Halle (Westfalen). Wo sonst Tennis gespielt wird, brachte die Stiftung Creative Kirche das Chormusical „Martin Luther King – ein Traum ver-ändert die Welt“ zur Aufführung. Auf der Bühne: Professionelle Darstellerinnen und Darstel-ler, Musikerinnen und Musiker. Dahinter auf den Rängen: Ein Chor aus mehr als tausend Sän-gerinnen und Sängern von sieben bis 91 Jahren. Darunter wir acht aus Ströhen und Wagenfeld: Silke Cattau, Katrin Mühlenbeck, Uli Schmitz, Britta Sieveke, Edith und Michael Steinmeyer, Marei van de Loo und Angie Voncken. Claudia Kienz war leider krank geworden und zu Hause geblieben. Kerstin Wackerbarth hatte bereits eine Woche vorher in Hannover bei zwei Aufführungen mitgesungen.
Großartig, wie Andreas Malessa (Text), Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken (Musik) das Leben des amerikanischen Pastors und Bürgerrechtlers Martin Luther King (1929 – 1968) für die Bühne aufbereitet haben – seinen Traum von einer Welt ohne Rassismus und Unrecht und seinen gewaltfreien Kampf dafür.
Beginnend mit der Ermordung Kings, schlägt das Musical einen großen Bogen: Von Schule und Studium über die Heirat mit Coretta Scott, den Busstreik in Montgomery, Verhaftungen und Anschläge auf King und seine Familie, die berühmte Rede „Ich habe einen Traum“ (1963) und die Verleihung des Friedensnobelpreises (1964) bis zu Kings letzter Predigt am Vorabend seines Todes. Das alles mit Sachkenntnis, Leidenschaft und Humor. So beschreibt eine Szene, wie es King 1964 gelingt, mit einer Kreditkarte („American Express“) statt eines Reisepasses in die DDR einzureisen. In einer anderen Szene fragt Coretta sich verzweifelt, welches Kleid sie zum Empfang beim norwegischen König anlässlich der Nobelpreisverlei¬hung anziehen soll. Kraftvolle Antwort aus dem Chor: „I got a robe up in that kingdom!“
Wie es sich anfühlt, gemeinsam mit so vielen anderen vor viertausend Zuschauerinnen und Zuschauern zu singen?
„. . . eine unglaublich tolle Erfahrung. Gänsehaut pur, wenn über 1000 Menschen gemeinsam singen und das Publikum begeistert ist. Dirigent Danny Neumann war toll. Jeder sollte das mal ausprobieren!!!“ (Katrin)
„Von der ersten bis zur letzten Probe sind wir von den beiden Dirigenten Danny Neumann und Harald Sieger hervorragend auf die Aufführung . . . vorbereitet worden. Man bekam schon Gänsehaut, mitten drin zu stehen und mit vielen Menschen zusammen zu singen.“ (Claudia)
„Viele Gänsehaut-Momente. . . Es ist einfach beeindruckend, wie es klingt, wenn hunderte von Menschen zusammen singen!!!“ (Silke)
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www.king-musical.de