„Café International“ während einer Pandemie – wie kann das funktionieren? Nach kurzer Be­ratung hatten die Aktiven am Runden Tisch „Asyl“ die Lösung gefunden: Wir machen eine Fahrt mit der Moorbahn in Ströhen! So fanden sich an einem sonnigen Nachmittag Anfang Oktober ungefähr 35 Männer, Frauen und Kinder aus aller Herren Länder beim Lokschuppen in Ströhen ein. Mit Maske beim Ein- und Aussteigen, während der Fahrt dann nach Familien sortiert in den Abteilen.

Nach 20 Minuten gemütlicher Fahrt im Sonnenschein war der Aussichtsturm am Rand des Moors erreicht. Dort gab es ein reichhaltiges Picknick – diesmal leider nicht als Büffet; statt­dessen durften wir nur das essen und trinken, was wir jeweils selbst mitgebracht hatten. Be­geistert stiegen die Kinder auf den Turm oder lernten auf dem Moorpfad das Moor näher ken­nen; die Erwachsenen genossen derweil den Sonnenschein am Picknickplatz oder bei einem kleinen Spaziergang.

Sehr schnell war die Zeit vorbei; und die Lokomotive pfiff zum Einsteigen. Auch auf der Rückfahrt schien die Sonne – aber sie stand schon deutlich tiefer, so dass die warmen Jacken gefragt waren. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein schöner Nachmittag! Und ganz ne­benbei hatte die Moorbahn auch noch einen Nachwuchslokführer gefunden.

Vielen Dank an alle Aktiven vom Runden Tisch „Asyl“ sowie diesmal besonders an Rainer Kowarek und Paul Wolfgramm von der Moorbahn!

Michael Steinmeyer